Do Khyi, Do-Khyi – Acky

August 14, 2009

Der Epi-Hund

Einst hab ich das Licht der Welt erblickt –

Geboren um zu leben,

Hab täglich Freude, bin entzückt,

Was wird mir das Schicksal geben?


Bin lebhaft, lieb, verschmust und spiele –

Weis nicht was mir die Zukunft bringt.

Warte auf Menschen deren Gefühle

Nicht nur leere Phrasen sind.


So gehen  die Stunden und die Tage

Ich werd geimpft, entwurmt, gechipt,

Dass auch keiner sich beklage

Wenn man mich dann weiter gibt.


Fünf Geschwister sind schon gegangen

Aber keiner wollte mich,

Langsam kommt mir so ein Bangen –

Werd ich hier bleiben ewiglich?


Am zweiten Mai, werd`s nie vergessen

Kamen vier Menschen durch das Tor,

Hab` nur geschaut und dann vermessen

Nahm` ich einen „Angriff“ vor.


Hab gewedelt, mich gefreut

Und setzte mich in Szene,

Werden diese fremden Leut`

Mich mit nach Hause nehmen?


Meine Blicke und  mein Gespür

Sagten mir an diesem Tag,

Werde nicht mehr bleiben hier

Komme was da mag.


Nach Knuddeln und entzückten Blicken,

Und was da so nach war,

Entschied man sich für mich, den Dicken

So nahm ich Abschied von Mama.


Ich wurde auf dem Arm getragen

Und in ein Auto dann gesetzt,

War etwas traurig, doch nach Tagen

Bin ich durch MEIN Revier gefetzt.


Ich durfte meine Welt erkunden

es  gab kein Missgeschick,

uneingeschränkt für 160 Tage

doch dann kam es Knüppeldick!!!


Beim Schlafen dann, weis nicht wieso –

Hat es mich kalt erwischt,

Was war ich doch so lebensfroh,

Warum gerade ich???


Meine Familie war verstört –

Wusste nicht aus noch ein,

Man hatte schon davon gehört

Das muss Epi sein!!!


Mir wurde sofort Blut genommen –

Die Daumen mir gedrückt,

Viele Tage sollten  kommen

Wo niemand mehr ist beglückt.


So nahm mein Schicksal seinen Lauf –

Das mir wohl in die Wiege ward gelegt,

Die „Menschen“ nehmen es in Kauf,

Nur wenige es bewegt!


Nun nehme  ich tagein, tagaus

Tabletten und Pastillen,

Wie lange halte ich das aus

Trotz meinem starken Willen?


Selbst heute noch, nach vielen Tagen

Ich hätte  Besseres mir gewünscht,

Muss man jetzt meine Lieben plagen

Sie  werden grob beschimpft.


Mein Lebenswille ist ungebrochen –

Zu  Streichen stets bereit,

Und, ich hab es mir versprochen

Ich kämpfe noch einige Zeit.


Ihr Menschen hier  und anderswo –

Auch wenn es Euch nicht betrifft,

Bin meines Lebens dennoch froh

Weil man mich nicht lässt im Stich.


Doch eine Bitte hätte ich-

MEIN Schicksal war vorauszusehen,

Zucht mit Verstand und Sorgfaltspflicht

Einfach durchdachte Wege gehen!

©  Christel Grübel

Do Khyi Acky - +14.01.2006 - + 24.08.2007

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1 Kommentar »

  1. Hab grad das lange gelesen und bin ganz ergriffen davon,denn ich bin ein großer Hundefreund.Finde Deine Hompage sehr gut und alle Deine Aktivitäten große Hochachtung und mach weider so,es gibt nicht viele Leute davon.Es ließt sich wie ein trauriges Gedicht,leider mit keinem guten Ausgang.Das sollte sich jeder mal durchlesen.Wünsche Dir viel Erfolg.Ich möchte auch so gerne einen Hundi haben aber ich gehe seit über einen Jahr auf Krücken hab M- Sudeck in rechten Fuß.Würd mich freuen mal von Dir zu hören.In diesem Sinne eine schöne Zeit u. lieben Gruß eine Hundefreundin Monika Jelitko

    Kommentar von Monika Jelitko — November 17, 2009 @ 5:39 pm


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