Do Khyi, Do-Khyi – Acky

Februar 5, 2009

Do Khyi – Warum? Teil 3

Engagement für den Do Khyi:

Natürlich haben wir sofort, nach Ackys erstem Anfall, den Züchter verständigt. Ebenfalls den einzigen Zuchtbuch führenden Verein für den Do-Khyi in einem großen Verband, welcher sich um die Belange und Interessen aller Hundebesitzer kümmert….

Die Resonanz war für uns die zweite, schwere Erschütterung!

Wir haben keinerlei Antwort auf unser Schreiben durch den Verein erhalten.

Dafür aber telefonische Diagnosestellung von einem, uns bis dahin völlig Unbekannten, welcher ohne jemals unseren Acky gesehen oder Einblicke in Untersuchungsbefunde genommen zu haben, die Diagnosen der Fachärzte einfach für unzulässig erklärte und Acky einen Herzfehler attestierte. Auch sein Züchter war überzeugt von solchen Argumenten.

Misstrauen und Verwirrtaktik auch in der Öffentlichkeit „hintenherum“ über unsere Beweggründe. Sogar die Vermutung wir hätten einen völlig gesunden Do-Khyi einschläfern lassen mussten wir hören!

„Da kommt der Epi-Hund“  war der Ausspruch,  als wir mit Acky als Zuschauerhund eine Ausstellung des Vereines besuchten…

Kein Erkundigen und keine Nachfrage über sein Befinden, keinen Kontakt. Wir fühlten uns wie im Mittelalter mit einem „Aussätzigen“.

Tage nach der sofortigen Meldung seines Todeszeitpunktes bei seinem Züchter dann der Anruf und die Forderung, mit Kostenzusage, um eine Obduktion um die tatsächlichen Umstände abzuklären!

So, als ob wir mit Acky’s Hülle ein paar Tage hätten zusammen leben sollen!

Die Hoffnung, mit einem zweiten Schreiben an den verantwortlichen Verein und verantwortliche, übergeordnete Verbände,  unserem Wunsch mit belasteten Geschwistern nicht weiter zu züchten, mussten wir sehr schnell wieder aufgeben. Wir haben niemals und von keinem der Verantwortlichen jemals auch nur eine Antwort bekommen.

„Es kann nicht sein, was nicht sein darf“!

Wir mussten von einer Blutdatensammlung erfahren, durch den zuständigen Verein. Das Thema Epilepsie sollte dadurch abgeklärt werden. Nur haben wir mit einem betroffenen Tier, trotz unserer sofortigen Meldung, keine Einladung und Information zur Teilnahme erhalten. Unsere Kenntnis erfolgte erst lange danach, als Acky schon kein Blut mehr spenden konnte, durch völlig andere Informationskanäle. Auch andere Halter mit betroffenen Do-Khyi haben dazu keine Einladung und Information erhalten.

Aktionismus? Wir hätten uns selbstverständlich mit Acky’s Blutprobe daran beteiligt!

Beginnend Anfang 2007 wurde am Institut für Tierzucht und Vererbungsforschung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, unter der Leitung von Prof. Dr. Ottmar Distl  eine Blutdatenbank zwecks Aufbau einer molekulargenetischen Studie zur Erforschung „idiopathische Epilepsie bei  der Tibet-Dogge (Do-Khyi)“  eingerichtet.

Bisher zeigte kein aktiver Züchter in Deutschland, egal welchem Verein und Verband er angehört,  wirkliches Interesse mit Blutdaten seiner Hunde dazu beizutragen.

Dringend notwendig ist, dass sich die Wenigen, die den Do-Khyi halten und lieben und auch in Zukunft einen lebensfrohen und mit allen Chancen zu Gesundheit ausgestatteten Do-Khyi haben und halten möchten, sich aktiv an dieser wissenschaftlichen Arbeit beteiligen!

Aus diesem Grund wenden wir uns an Sie, an die Öffentlichkeit.

Weitere ausführliche Informationen finden Sie unter:

http://www.dokhyi-epilepsie.de
Immer wieder werden wir offen im Bezug auf die Krankheit reden und berichten. Es darf hier nicht verschwiegen werden, dass Epilepsie, nach Ausschluß  anderer Erkrankungen,  eine Krankheit ist die dadurch zustande kommt, dass es bei einigen Vereinen und Züchtern einfach nicht  sein darf – aber dennoch ist!

Bitte, liebe Halter und Züchter, wenn sie den Do-Khyi so sehr lieben wie wir,     helfen Sie, den Do-Khyi und deren Halter von dieser Krankheit zu befreien!

Informieren Sie bitte Halter von Do-Khyi, welche Sie kennen, von dieser Studie. Bitten Sie diese sich mit ihren Do-Khyi daran zu beteiligen.

Bereits im März informierten wir ausführlich weit über 700 Tierkliniken – und Ärzte in Deutschland, Österreich und der Schweiz über diese Studie mit der Bitte um Unterstützung. Die Resonanz  war mehr als befriedigend.

Es ist sicherlich nicht einfach für nicht Betroffene das alles nachvollziehen zu können.

Wir wollen auch nicht Hoffnungslosigkeit säen, viele Epileptiker können mit Medikamenten erfolgreich  eingestellt und die Anzahl der Anfälle zum Glück reduziert werden und haben ein meist schönes, unbeschwertes und ausgefülltes Leben.

Aber manchmal ist das Schicksal unerbittlich. Acky hatte im Laufe seines viel zu kurzen Lebens mehr als 250 epileptische Anfälle fokaler und generalisierter Art.

Das alles muss  nicht sein……… Weshalb das so ist, kann nur versierte Forschung herausfinden und vermeiden helfen!

Bitte helfen Sie mit einer kleinen Blutprobe Ihres/r Do-Khyi!

Weitere Informationen:

http://www.tierzucht-hannover.de/proben.html

http://www.tierzucht-hannover.de/proben/epilepsie/merkblatt_dokhyi_hund_jw.pdf

(Merkblatt, Laboreingang)

Wir werden immer Betroffene bleiben!

©Walter und Christel Grübel

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